End of longing!

Es war eine große Herausforderung, aber ich hab sie doch gemeistert: Alle Geschenke sind im Koffer und ich hatte tatsächlich sogar noch ein bisschen Platz für meine Klamotten…

War wieder eine krude Reisevorbereitung diesmal: Ich wusste nicht, dass ich zwar überall am Automaten Geld abheben kann, aber mir die vielen 50er Scheine keine Bank in 100 Euro Scheine tauschen will. Außer natürlich ich hätte ein Konto bei der Bank. Und nein, in Dollar können sie leider auch nicht tauschen, Sie verstehen schon, dazu brauchen Sie auch ein Konto bei uns. Ich bin fast ausgeflippt, ich habe ja ein Konto bei der Bank, bei der Volksbank. Aber leider ist die Frankfurter nicht mit meiner Zuhause vernetzt…Wie auch immer, ich bin dann von Geschäft zu Geschäft und hab so nach und nach auch meine 100 Euro Scheine zusammengekriegt.

100 euro

Quelle: freestock.at

Und die Dollars für das Einreisevisum hab ich auch gekriegt – von meinem Lieblings-Copyshop-Inhaber! Kein Scheiss! Dem hatte ich mein Banken-Leid geklagt, er hat dann  zum Telefonhörer gegriffen und zwei Sätze später war klar: Ich konnte meine Dollar am Tag danach im Copyshop abholen. (Aufklärung: Seine Frau arbeitet bei einer Privatbank und hat dort ständig mit Dollar zu tun 😉 )

Eigentlich könnte jetzt also alles entspannt sein. Aber ich spür sie wieder, diese seltsame Mischung aus ‚hab-ich-auch-nichts-vergessen‘ und ‚wenn-ich-doch-bloß-schon-da-wär‘. In mir bumperts ganz komisch, ich bin total hippelig und nerv‘ die ganze Familie…also, einmal tief durchatmen und gaaaanz routiniert und rational an diese Reise ran:

Es wird wahrscheinlich erstmal ein Schock sein: aus den 9 Grad in Frankfurt in die 31 Grad in Dhaka…und in den Sundarbans werde ich wahrscheinlich von Moskitos aufgefressen…

Aber vielleicht seh ich auch ihn dort:

tiger2

Quelle: LexiTV

Und hoffentlich klappen die Interviews mit den Honigsammlern, den Heiratswütigen, den neuen Kulturschaffenden, den Näherinnen, den….. Werd ich überhaupt genug Zeit haben, um alle Freunde wiederzusehen? Grrrrrrrrr, ich schaff’s nicht, ich werd heut nicht mehr ruhiger. In diesem Sinn, tumra sobai valo theko!

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Ein Kommentar zu “End of longing!

  1. Ich hatte übrigens auch schon mal so ein 100-Euro-Erlebnis, wollte in Berlin bei einer Sparda-Bank wechseln (bin selbst Kunde bei der Sparda in München – der Typ an der Kasse meinte, ich sei aber nicht bei der Sparda in Berlin Kunde). Viel Glück. Take care.

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