Leben am und im Fluss Teil 2

Alles ist grün hier: Reisfelder soweit das Auge reicht, dazwischen Bananenstauden, Mango- und Papayabäume – die Gegend um Gaibandha ist ländlich und wirkt auf den ersten Blick unglaublich harmonisch. Vor allem entlang der Flüsse reiht sich ein kleines Dorf an das andere, die meisten haben einen zentralen Platz oder sogar einen kleinen Weiher in der Mitte. Die Hütten sind aus Bambus, Stroh und Wellblech gebaut, es gibt zentrale Wasserstellen und dazwischen laufen Hühner, Enten, Ziegen und Kühe frei herum.

Aber die Idylle trügt. Auf dem Bild ist gut zu sehen, wie umbarmherzig der Fluss bei Überschwemmungen das Ufer wegreißt. Und natürlich macht er auch vor den Hütten nicht halt. Fast noch schlimmer sind die Auswirkungen der Fluten aber für die Ernte und für die sanitären Anlagen. Denn die Klos sind einfach Löcher im Boden und wenn das Wasser kommt, drückt das Abwasser in jede Ritze.

Trotzdem habe ich gerade hier die fröhlichsten, unbeschwertesten Menschen erlebt. Und besonders für die Kinder waren wir Besucher natürlich eine Attraktion, die sich wie ein Lauffeuer herumsprach: Egal wohin wir kamen, innerhalb von Minuten waren wir von einer Traube von Menschen umringt.

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2 Kommentare zu “Leben am und im Fluss Teil 2

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